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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 26.02.2025 - 15.15 Uhr

ROUNDUP 2: Fresenius zahlt nach Gewinnsprung wieder Dividende - Aktie Dax-Spitze

BAD HOMBURG - Gute Geschäfte mit seinen Kliniken und der Generikatochter Kabi haben Fresenius im vergangenen Jahr mehr Gewinn gebracht. Zudem trägt der jahrelange Konzernumbau Früchte. Im Schlussquartal verdiente das Dax-Unternehmen überraschend viel, obwohl die inzwischen ausgelaufenen Energiehilfen für Deutschlands größte Krankenhausgesellschaft Helios dort auf das operative Ergebnis drückten. Die Anleger bekommen nun erstmals wieder eine Dividende von einem Euro, nachdem sie im Vorjahr wegen der Energiehilfen leer ausgegangen waren. 2025 sollen Umsatz und Ergebnis weiter anziehen, wie Fresenius-Chef Michael Sen am Mittwoch in Bad Homburg ankündigte.

ROUNDUP 2: Munich Re erwartet trotz Kalifornien-Feuer mehr Gewinn - Kurssprung

MÜNCHEN - Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien kosten die Munich Re voraussichtlich eine Milliardensumme. Der Vorstand schätzt die Belastung auf insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro, wie der Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Vorstandschef Joachim Wenning hält trotzdem an seinem Ziel fest, den Gewinn in diesem Jahr auf 6 Milliarden Euro nach oben zu treiben. Im vergangenen Jahr war er um 23 Prozent auf knapp 5,7 Milliarden Euro gestiegen. Die Aktionäre können sich auf eine überraschend hohe Dividende freuen.

ROUNDUP: Eon-Ausblick über den Erwartungen - Investitionen nach 2028 offen

ESSEN - Der Energieversorger Eon verdient dank milliardenschwerer Investitionen prächtig. Vergangenes Jahr übertraf Eon mit dem operativen Gewinn die Markterwartungen und die Prognose für 2025 fällt ebenfalls besser aus als gedacht. Auch in den kommenden Jahren soll vor allem der für die Energiewende dringend benötigte Netzausbau ordentlich Gewinn einfahren. Wegen noch offener Regulierungsvorschriften ließ Konzernchef Leonhard Birnbaum die über das Jahr 2028 hinaus geplanten Investitionen aber offen. Die Eon-Aktie legte am Vormittag um gut vier Prozent zu.

ROUNDUP: Auto1 erwartet überraschend viel Schwung - Aktie zieht weiter an

BERLIN - Der Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 geht nach einem starken Jahresschluss guter Dinge ins neue Jahr und will die Gewinne im Tagesgeschäft überraschend deutlich ausbauen. Vorstandschef und Mitgründer Christian Bertermann sieht das erstmalige Erreichen schwarzer Zahlen beim operativen Gewinn (bereinigtes Ebitda) im vergangenen Jahr als Sprungbrett für mehr. "Trotz dieser starken Ergebnisse stehen wir mit einem Marktanteil von 2,5 Prozent erst ganz am Anfang und sehen enormes Potenzial im europäischen Gebrauchtwagenmarkt - insbesondere im Hinblick auf unsere langfristigen Marktanteilsziele", sagte Bertermann der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Mittwoch. Die Aktie setzte ihren starken Lauf fort.

ROUNDUP 2: Deutsche Telekom will zulegen - Rekorddividende für 2024

BONN - Die Deutsche Telekom will nach einem Rekordjahr 2025 weiter zulegen. Konzernchef Tim Höttges zeigte sich optimistisch, an die Entwicklung des Vorjahres anknüpfen zu können. Den Aktionären winkt unterdessen so viel Dividende wie noch nie - dennoch zeigten sie sich am Mittwoch weniger euphorisch: Die Telekom-Aktie sackte am Nachmittag um 2,3 Prozent ab - das dürfte laut JPMorgan-Analyst Akhil Dattani an Gewinnmitnahmen liegen, nachdem die T-Aktie zuletzt einen guten Lauf hatte.

ROUNDUP: AB Inbev übertrifft Erwartungen trotz schwachem Bierabsatz - Kurssprung

LEUVEN - Der weltgrößte Brauer AB Inbev hat wegen schwacher Nachfrage vor allem in China und Argentinien im vergangenen Jahr weniger Bier verkauft. Niedrigere Kosten bescherten dem belgischen Konzern aber einen höheren Gewinn, der die Erwartungen der Analysten übertraf. Im laufenden Jahr will AB Inbev zulegen. Außerdem sollen die Aktionäre eine höhere Dividende erhalten. Die Aktie stieg im EuroStoxx 50 um sieben Prozent auf ein Hoch seit Oktober. Seit Mitte Januar hat sich das Papier bereits um gut ein Viertel erholt.

ROOUNDUP: VW-Rivale Stellantis bleibt nach Gewinneinbruch vorsichtig - Kursminus

AMSTERDAM - Der kriselnde Opel-Mutterkonzern Stellantis geht nach einem Gewinneinbruch nicht von einer deutlichen Besserung im neuen Jahr aus. Weil das Unternehmen vor allem auf dem wichtigen US-Markt in arge Schwierigkeiten geraten war, sackte der Gewinn im vergangenen Jahr um 70 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro ab, wie der Volkswagen -Rivale am Mittwoch in Amsterdam mitteilte. Weil sich im Tagesgeschäft auch dieses Jahr schwierige Verhältnisse abzeichnen, selbst wenn es nicht zu noch höheren Zöllen in den USA kommen sollte, ließen Anleger die Aktie fallen.

ROUNDUP: TAG Immobilien steigert operativen Gewinn - Polen-Erlös

HAMBURG - TAG Immobilien hat das vergangene Jahr wieder mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Unter dem Strich stand 2024 ein Gewinn von 122 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen überraschend am Dienstagabend in Hamburg mitteilte. Im Vorjahr war noch ein Verlust von knapp 411 Millionen Euro angefallen. An seinen Zielen für das laufende Jahr hält der Vorstand fest. Die TAG-Aktie legte am Mittwoch bis zur Mittagszeit um knapp drei Prozent zu. Seit dem Jahreswechsel steht aber noch ein kleiner Kursverlust zu Buche.

Luxussportwagen-Bauer Aston Martin bleibt in schwierigem Fahrwasser - Kursrutsch

GAYDON - Der britische Luxusautobauer Aston Martin hat weiter einen schweren Stand. Mit einem Stellenabbau soll nun Geld gespart werden. Im vergangenen Jahr wuchs der Verlust unterm Strich um ein Fünftel auf 289 Millionen Pfund (348 Mio Euro), wie Aston Martin am Mittwoch in Gaydon mitteilte. Auch die Nettoverschuldung schwoll deutlich an, und zwar auf über eine Milliarde Pfund. Zwar erwartet Chef Adrian Hallmark im neuen Jahr bedeutende Verbesserungen im Tagesgeschäft -dazu beitragen soll ein Abbau von rund 170 Beschäftigten und damit rund 5 Prozent der Belegschaft -, dennoch rutschte die Aktie in London deutlich ab.

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Relevante Links: AUTO1 Group SE, TAG Immobilien AG, Deutsche Telekom AG, Münchener Rückversicherungs-Ges. AG (Munich Re), E.ON SE, Volkswagen AG, Aston Martin Lagonda Global Holdings Plc, Fresenius SE & Co. KGaA, Stellantis N.V., Anheuser-Busch InBev N.V.

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