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Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit leichten Einbußen erwartet / ATX-Indikation deutet auf ein Minus von 0,4 Prozent hin - Keine Unternehmensmeldungen am heimischen Markt erwartet

Der Wiener Aktienmarkt dürfte am Montag zum Wochenauftakt etwas nachgeben. Eine Indikation auf den ATX zeigte den heimischen Leitindex gut eine halbe Stunde vor dem Auftakt 0,4 Prozent tiefer bei 4.281,22 Punkten. Auch andere europäische Börsen werden zum Wochenbeginn schwächer erwartet.

Unternehmensmeldungen zu Wiener Aktien lagen in der Früh noch keine vor und werden auch für den Verlauf des Tages nicht erwartet. Im Lauf der Woche stehen dann mehrere Notenbankentscheidungen an. Neben der Bank von England, der Schweizerischen Nationalbank und der Bank von Japan legt auch die US-Notenbank Fed ihre weitere Geldpolitik fest.

Vor diesem Hintergrund könnten am frühen Nachmittag in den USA der Empire-State-Index für März und die US-Einzelhandelumsätze für Februar von Interesse sein.

In der vergangenen Woche hatten die US-Zollpolitik und das angekündigte "Sondervermögen" in Deutschland, mit dem massiv in Infrastruktur investiert werden soll, die Märkte bewegt. Am Freitag hatte der ATX um 2,59 Prozent höher bei 4.297,92 Punkten geschlossen. Am Freitagnachmittag sorgte die Einigung in Gesprächen von Union, SPD und Grünen über das geplante milliardenschwere Finanzpaket für eine deutliche Stimmungsaufhellung an den Märkten.

Die größten Kursgewinner im prime market am Freitag:

Lenzing +19,78% 33,30 Euro
Strabag +10,00% 73,70 Euro
Porr    +7,68%  28,75 Euro

Die größten Kursverlierer im prime market am Freitag:

Pierer Mobility -4,97% 17,20 Euro
Rosenbauer      -2,06% 38,10 Euro
EuroTeleSites   -1,56% 5,04 Euro 

spo/lof

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