Devisen: Euro wenig bewegt - Britisches Pfund leidet unter Inflationsdaten
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Durchwachsene Wirtschaftsnachrichten von einzelnen Ländern der Eurozone wirkten sich kaum auf den Eurokurs aus. So trübte sich das Verbrauchervertrauen in Frankreich überraschend leicht ein, statt sich wie von Volkswirten erwartet etwas aufzuhellen. Die Wirtschaft Spaniens wuchs am Jahresende 2024 zwar etwas weniger stark als bisher bekannt. Die Wachstumsrate ist aber mit 3,4 Prozent im europäischen Vergleich immer noch hoch.
Das britische Pfund geriet unter Druck, nachdem die Inflationsrate in Großbritannien im Februar überraschend etwas gesunken war. Zudem schwächte sich die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, deutlicher ab als erwartet. Die britische Notenbank könnte sich nun darin bestätigt sehen, den Leitzins im Mai nach der Pause im März weiter zu senken.
Am Nachmittag richte sich auf die Auftragseingänge langlebiger
Wirtschaftsgüter in den USA, hoben die Analysten der Landesbank
Helaba hervor. Die Daten lieferten Hinweise nicht nur auf die
Ausgabenfreude der privaten Haushalte, sondern auch Indikationen für
die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Die Vorgaben für den
Februarwert sind den Fachleuten zufolge per Saldo negativ. So sei
die Auftragskomponente der Industriestimmungsumfrage der Notenbank
Fed in Philadelphia gesunken und auch der Flugzeugbauer Boeing
ISIN EU0009652759
AXC0105 2025-03-26/10:31
Relevante Links: Boeing Company