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Devisen (Früh) - Euro bei 1,0780 US-Dollar / Leichte Rückgänge beim Kurs der Gemeinschaftswährung

Der Euro hat sich am Freitag im europäischen Frühhandel gegenüber dem US-Dollar etwas abgeschwächt. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte zuletzt bei 1,0780 Dollar. Zum Vergleich: Am Vorabend stand der Euro noch bei 1,0797 US-Dollar.

Laut Helaba-Analysten hielt die 200-Tagelinie, die heute bei 1,0725 verläuft, einem Test stand. Daraufhin habe eine Erholung eingesetzt, die Gefahr eines erneuten Rücksetzers sei aber noch nicht gebannt. Von den heutigen US-Daten würde tendenziell der US-Dollar profitieren.

In den USA stehen heute wohl vor allem die Veröffentlichungen der Konsum- und Einkommensdaten sowie der dazugehörigen Deflatoren im Fokus. Insbesondere der Kerndeflator der privaten Konsumausgaben sei für die US-Geldpolitik von Bedeutung, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Er diene der US-Notenbank Fed als bevorzugtes Inflationsmaß.

Auch in Europa wurden in mehreren Ländern frische Daten veröffentlicht. In Frankreich liegt die Inflation im März mit 0,9 Prozent unverändert zum Februar weiterhin auf dem tiefsten Stand seit vier Jahren. Unterdessen verringerte sich die Teuerung in Spanien von 2,9 Prozent auf 2,2 Prozent. In Deutschland wurden Zahlen zur Verbraucherstimmung mitgeteilt. Diese stieg nur minimal um 0,1 Einheiten auf minus 21,3 Zähler und bleibt somit weiterhin verhalten. Ebenfalls einen minimalen Anstieg verzeichnete die britische Wirtschaft. Im vierten Quartal ist das BIP um 0,1 Prozent gestiegen.

lof/kat

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