BAWAG - Hauptversammlung segnet Vergütungsbericht ab / Dividende von 5,50 Euro je Aktie fix
Bei der Hauptversammlung der BAWAG am Freitag wurden nicht nur eine Dividende in Höhe von 5,50 Euro je Aktie, sondern auch die Chef-Gehälter von den Aktionären abgesegnet. Im Vorjahr war der Vergütungsbericht noch abgelehnt worden und es hatte Rufe nach Nachbesserungen gegeben. Diese wurden nun vorgenommen, sagte der Präsident des Interessenverbands für Anleger (IVA), Florian Beckermann, zur APA.
Im neuen Vergütungsprogramm seien nun die Mehrheit der Vergütung variable Komponenten, so Beckermann. Das habe wohl einigen Investoren gereicht, um dem Bericht zuzustimmen. Dennoch habe es bei der Abstimmung immer noch rund 30 Prozent Gegenstimmen gegeben. Der IVA sieht aber weiterhin Verbesserungsbedarf für den Vergütungsbericht und forderte auf der Hauptversammlung eine weitere Überarbeitung ein. Für das Geschäftsjahr 2024 hat CEO Anas Abuzaakouk laut dem Bericht der BAWAG 10,9 Mio. Euro verdient.
Hohe Dividende für Anleger attraktiv
Die hohe Dividende sei für Anleger nichtsdestotrotz "sehr attraktiv", so der IVA-Chef. Die Bank sei extrem ertragreich und eine "Freude für den Investor".
Weiters wurden bei der heutigen Hauptversammlung der BAWAG acht Personen in den Aufsichtsrat gewählt bzw. wieder gewählt. Der Aufsichtsrat der Bank werde zunehmend amerikanisch, so Beckermann. Unter den heute Gewählten waren fünf amerikanische Staatsbürger.
bel/fel
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